1996-1999 |
2000 - 2001 |
2001-heute |
Mannschaft der Saison 1999/2000
|
|
Aufsichtsratquerelen - Mobbing -
neues professionelles Trainingscenter an der Westender Str. wurde eröffnet
- erstmals ein Manager beim MSV - Ruhrmasters 2000 - Wieder
Erfolglosigkeit in der Liga - Trainerwechsel - Tristesse - Abstieg früh
besiegelt - Misslungener Start in die 2. Liga - MSV besinnt sich auf
Tradition - erneuter Trainerwechsel - Detlef Pirsig neuer sportlicher
Leiter - Zebras rollen Feld von hinten auf - Rückkehr auf die
Erfolgsstrasse
Die neue Saison 1999/2000 fing mit einem Debakel
im Aufsichtsrat an, dessen Folgen erst viel später mehr als deutlich zu
Tage traten. Einige Herren aus dem Aufsichtsrat konnten es anscheinend
nicht ertragen, dass nicht sie ständig im Lichte der Öffentlichkeit
standen. Die Vorstandsmitglieder Mehrheim und Frütel, welche eine solide
Arbeit für den Verein abgeleistet hatten, warfen kurz vor der
Jahreshauptversammlung, ohne Angaben von näheren Gründen ihre
Vorstandsämter hin. Wie sich später herausstellte, ein folgenschwerer
Tatbestand in der Vereinsgeschichte des MSV.
Das Desaster deutete
sich am Horizont an. Keiner wusste bis dato, dass es mit Sicherheit auch
eintraf. Aber die Ahnung stellte das tatsächlich Geschehene dann doch in
den Schatten. Aus den bisher so erfolgreichen 3 Erstligajahren wurden
leider wieder keine Lehren gezogen. Im Gegenteil! Anstatt auf dem
Erreichten aufzubauen, kontinuierlich an Erfahrung dazuzugewinnen, gab man
sich arrogant. Völlig unnötige Aktionen leiteten ein Debakel ein. So
äußerte sich beispielsweise ein Mitglied des Aufsichtsrates: "Jetzt schmeißen wir
auch noch den Trainer raus und geben erst mal richtig Gas...." Eine
Verpflichtung von Karl-Heinz Riedle (Nationalspieler) wurde völlig
zusammenhanglos angekündigt.
|
MSV-Mitglieder des Fan-Clubs
Lucky-Zebras beantragten bei der
Jahreshauptversammlung erfolglos eine "Nichtentlastung des
Aufsichtsrates". Zudem sprach man Torsten Wohlert (s. rechts) (damaliger Kapitän der Zebras) jegliche
Kompetenz ab, die Zebras auch im Management zu unterstützen. "Er sei kein
Dummchen", gab Wohlert öffentlich zur Reaktion. Der Kapitän reagierte
naturgemäß beleidigt mit sofortigem Rücktritt seiner Position innerhalb
der Mannschaft. Erst nach diversen Gesprächen und Klärungen nahm Wohlert
diesen Schritt zurück.
Leider erlitt Wohlert anscheinend durch
gerade diese Diskussionen einen erheblichen Knacks in seinem
Leistungsvermögen, der über weite Teile der darauf folgenden Saison
anhielt. Nur langsam fand der Zebra-Kapitän wieder zu altem
Leistungsvermögen zurück. |
Torsten Wohlert
|
|
Durch die im Vorjahr erlangte
Qualifikation durch den 8. Tabellenplatz in der Bundesliga zum UI-Cup,
spielte der MSV gegen Mannschaften aus Irland (Newry-Town), Türkei (Kocaelispor) und Frankreich (Montpellier) Die Zebras glänzten wenig in
den Partien des UI-Cups und blamierten sich teilweise bei Clubs wie
Newry-Town mit einer erbärmlichen Niederlage.
In der Partie gegen
Montpellier kam dann das Aus für den MSV. Stefan Emmerling beging einen
folgenschweren Abwehrfehler, der natürlich gnadenlos vom Gegner ausgenutzt
wurde. Das darauf folgende Rückspiel in Frankreich brachte
erwartungsgemäß nicht den Erfolg im Weiterkommen des UI-Cups. Die
Leistungen der Zebras waren kein Vergleich zu denen noch im Vorjahr
zelebrierten Fußballkünsten. Die neue Erstliga - Saison fing dann
überraschend vielversprechend an.
|
| Der MSV Duisburg wird erstmals seit 3 Jahren von den Medien nicht
als sicherer Absteiger prognostiziert. Durch die Erfolge der letzten 3
Jahre, traut man dem MSV wieder einen einstelligen Tabellenplatz zum Ende
der Saison zu. Ein großer Irrtum wie sich bald herausstellen sollte. Ein
1:1 erlangte man zwar im ersten Meisterschaftsspiel gegen den
Titelaspiranten Bayer Leverkusen (s.
rechts), danach war aber erst mal lange Schmalkost angesagt. Die
Profi-Mannschaft des MSV Duisburg übertraf sogar eigene negative
Vereinsrekorde und konnte 11 Spiele lang nicht einen einzigen Sieg
einfahren. Die Situation schien schon fast aussichtslos. Tristesse machte
die Runde. |
|
|
Sogar das Aus im DFB-Pokal kam
dann recht zeitig gegen den VFL-Bochum. Nach der Verlängerung verlor man
im Elfmeterschiessen. Der MSV stellte erstmalig in seiner
Vereinsgeschichte einen hauptamtlichen Manager ein. Der ehemalige
Fußballweltmeister Bernd Cullmann übernahm dieses Amt. Cullmann wurde von
Funkel favorisiert und akzeptiert. Es sollte sich zeigen, ob diese
Vorgehensweise den erwünschten hohen Erwartungen entsprach. Leider auch
hier: Enttäuschung !
Ruhrmasters! Ein neues Turnier unter den
renommierten Ruhrgebietsvereinen feiert Premiere. In Spielen gegen RW
Essen, Borussia Dortmund und Schalke 04, setzen sich die Zebras
schließlich in einem packendem Elfmeterschießen gegen die Rivalen aus
Schalke 04 durch. Und dies obwohl die Zebras ein Spiel mehr, als ihre
Mitkonkurrenten aus Schalke und Dortmund bestreiten mussten. Die Partie
zuvor gegen Borussia Dortmund wurde ebenfalls im Elfmeterschiessen
entschieden. Mit dem Ruhrmaster 2000 des diesjährig erstmals ausgetragenen
Turniers schrieb der MSV Duisburg Fußballgeschichte. Aufatmen machte sich
bemerkbar. Kann der MSV das Ruder in dieser Saison noch einmal herumreißen
? Die positive Stimmung aus diesem Erfolg umlegen auf die laufende
Meisterschaftssaison ?
Leider war dies nicht der Fall. Die
schlechte Spielweise und Erfolglosigkeit in den Ligaspielen hielten weiter
an. Erneute Tristesse kam auf. Die Zuschauerzahlen im Wedaustadion
erreichten neue Negativ-Rekorde.
|
Auslöser weiterer Querelen
im
Verein war dann erneut der Aufsichtsrat, der entgegen seinen eigentlichen
Aufgaben , sich erneut in sportliche Angelegenheiten einmischte und damit
munter für Negativstimmung sorgte. Der Aufsichtsrat sprach sich wegen der
anhaltenden Erfolglosigkeit der 1. Mannschaft gegen Friedhelm Funkel (s. rechts) aus
und wollte eine sofortige Entlassung des Trainers erwirken. Der erst im
Vorjahr in den Aufsichtsrat gewählte Helmut Sandrock rückte in die
Vorstandsebene auf. Diskussionen über Internas des Vereins drangen vor bis
in die Öffentlichkeit. Die Liga reagierte mit Kopfschütteln. Dies wiederum
brachte die Fans gegen den Aufsichtsrat. Sie wollten den Trainer auf jeden
Fall halten und lieber den gesamten Aufsichtsrat in die Wüste schicken.
Durch Transparente vor dem Stadion machten die Fans ihren Unmut publik und
fanden dadurch Beachtung in den Medien. Viele Fans forderten die sofortige
Freistellung des Aufsichtsratvorsitzenden Weber. Die Mehrheit der Fans
waren mit Recht der Meinung, das ganze Theater hätte seinen Ursprung in
den Reihen des Aufsichtsrates gehabt. |

Friedhelm Funkel |
Eine offizielle
Fanvollversammlung wurde abgehalten. Vorstandsmitglied Helmut Sandrock
stand den Fans Rede und Antwort. Zwei Aufsichtsratsmitglieder stellten
sich tagsdrauf im einer "nicht öffentlichen" Veranstaltung den Vertretern
und Vorständen der Fan-Clubs. Misslungene Versuche von Rechtfertigungen endeten im Nichts und erntete nur den Hohn der
Mehrzahl der anwesenden Fans, von denen einige schon vor Ende der
Veranstaltung unter Protest die Räume verließen.
Funkel hatte sich
zu sehr in die Herzen der Fans eingenistet. Zu beachtlich waren seine
Erfolge in den letzten 3 Jahren an der Wedau. Die Mehrzahl der Fans wäre
sicherlich auch mit Funkel in die 2. Liga gegangen und hätten gerne Funkel
den Neuaufbau der Mannschaft gestalten lassen. Das er dazu in der Lage
war, hatte er ja schon bewiesen. Die Meinungen unter den Anhängern
schwankten dennoch stark zwischen Pro- und Contra-Funkel.
|
| Die Erfolglosigkeit der Mannschaft hielt leider an. Zur Mitte der
Rückrunde hatten die Zebras gerade mal 3 Siege einfahren können. Der
letzte Tabellenplatz wurde zum Stammplatz für die Zebras. Es wurde
teilweise auch "Antifußball" zelebriert und die Zebras machten den
Eindruck, die "rote Laterne" auf alle Fälle halten zu wollen. Als es dann
zum Ende schon so gut wie feststand, dass der Abstieg nicht mehr zu
vermeiden ist, wurde Friedhelm Funkel völlig unsinnig mit sofortiger
Wirkung von seinem Traineramt "beurlaubt". Co-Trainer Seppo Eichkorn (s. rechts) übernahm die im Abstiegskampf schon
beinahe designierten Zebras und kündigte gleichzeitig an, das Amt des
Cheftrainers aus Gründen der Solidarität zum bereits gefeuerten
Cheftrainer Friedhelm Funkel nicht übernehmen zu wollen, sondern die
Mannschaft nur als Interimstrainer zu begleiten. |
Seppo Eichkorn
|
|
Diskussionen kamen auf, wer
denn nun der neue Trainer werden würde. Namen wie Neururer, Kuntz, Rausch,
der Belgier Vandereycken und der Teufel weiß, wer noch alles, wurden
diskutiert.
Geworden ist es dann schließlich Wolfgang Frank vom
Zweitligisten Mainz 05, der zu diesem Zeitpunkt mit seiner Mannschaft nur
den 12. Tabellenplatz der 2. Liga zierte. Nach einem unwürdigen Auftritt
der Zebras im Ostseestadion gegen Hansa Rostock, gab sich der MSV geradezu
kampflos 1:3 geschlagen und besiegelte damit auch rein rechnerisch schon 3
Spieltage vor Ende der Saison, den 4. Abstieg des Vereins aus der 1.
Bundesliga. Kein Verein stieg bisher öfter aus der Bundesliga ab. Auch ein
traurig stimmender Rekord dieser total verfahrenen Saison. |

Wolfgang Frank
|
|
| Der erste Manager des MSV schmeißt das Handtuch. Bernd Cullmann
(s. rechts) bittet im Juni 2000 um
vorzeitige Vertragsauflösung und verlässt den Verein mit sofortiger
Wirkung. Zu ineffizient sei seine Einkaufspolitik gewesen und es mangele
ihm an genügend Identifikation mit dem Verein, hieß es. Duisburgs Vorstand
entsprach dem Wunsch des 50-jährigen Weltmeisters von 1974 nach Auflösung
des Vertrages, der bis zum Ende der Saison 2001 Gültigkeit hatte. Cullmann
gab für seine Entscheidung persönliche Gründe an, die er aber nicht näher
erläuterte. Er verzichtet damit auf rund 400 000 Mark Gehalt. Der Kölner
hatte sich beim Arbeiterverein MSV nie recht wohl gefühlt. |

Dr. Carsten Müller
und Bernd Cullmann
|
|
Außerdem gab's aus dem Umfeld
Kritik an gewiss unglücklichen Transfer-Aktionen wie jene im Fall des
Dänen Stig Töfting, der über den "Umweg" Arhaus ablösefrei zum Hamburger
SV wechseln konnte. Oder das Transfer-Hick- Hack um Piotr Reiss. Der MSV
lieh den Polen von Hertha BSC Berlin aus, doch Cullmann handelte weder
einen Anschlussvertrag noch eine zu verrechnende und daher günstigere
Ablösesumme aus.
|
Die neue Saison 00/01 kann nach
Verpflichtung der neuen Spieler Bobel (Fortuna Köln), Sarpei (Fortuna
Köln), Stark (Wattenscheid 09), Gruzka (Göttingen 05), Gruev (FC Burgas,
Milovanovic (Hannover 96) und dem Kongolesen Jean-Kasongo Banza (VfL
Wolfsburg) beginnen
|

Mannschaftsfoto
des 2.Liga-Teams der Saison 00/01 |
Das Amt des Vorstandsvorsitzenden steht neu zur
Verfügung. Dr. Spick räumt aus gesundheitlichen Gründen den Stuhl.
Favorisiert für den jetzt freien Posten des Vorstandsvorsitzenden in der
Aufsichtsratssitzung vom Juni 2000, ist der mit kometenhaften Schwung in
den Vorstand berufene Helmut Sandrock.
|
Am 15. Juni 2000 wird
erwartungsgemäß Helmut Sandrock (s.
rechts) als der neue Präsident des MSV Duisburg offiziell bekannt
gegeben. Der Aufsichtsrat berief Sandrock auf den Posten des
Vorstandsvorsitzenden. Die drei Geschäftsfelder im
"neuen" Vorstand mit dreijähriger Laufzeit ordnen sich so
ein: Sandrock ist für die Vermarktung des Clubs und für Öffentlichkeitsarbeit
verantwortlich, Dr. Carsten Müller für die Finanzen und Dietmar
Cremer für Planungen (vor allem Stadionausbau). Es gebe keine
Hierarchie, sondern: "Wir sind ein Team und wollen zusammen
einiges bewegen", erklärte Sandrock gegenüber der Presse.
|

Helmut Sandrock
|
|
Peter Közle (s.
rechts) wurde für die
Saison 2000/2001 erneut vom MSV verpflichtet. Der mittlerweile 32 Jahre
alt gewordene Stürmer spielte bereits in den mittleren 90er Jahren recht
erfolgreich für den MSV Duisburg. Zu seiner Duisburger Zeit betrieb Peter
Közle nebenbei eine Gastwirtschaft in Duisburg und besang das
Duisburg-Lied zusammen mit dem jetzigen Fanbeauftragten Bülent Aksen auf
einer Schallplatte.
Dieses Lied wird noch heute im Stadion vor dem Anpfiff gespielt.
|

Peter Közle
|
Die neue Zweit-Liga Saison ging an den Start. Erwartungsvoll strömten die
Fans ins Wedaustadion zum ersten 2.Ligaspiel gegen den Mitabsteiger SV
Ulm. Gleich wieder Ernüchterung. Zwar spielten die Zebras in den ersten
30 Minuten der Partie erfrischenden Fußball, jedoch konnte dieses Niveau
nicht über die gesamten 90 Minuten aufrecht erhalten werden. Die Ulmer
erzielten ein Tor und entführten gleich die ersten 3 Punkte von der Wedau.
Auch im zweiten Spiel konnten die Zebras nicht überzeugen. Gegen den
Lokalrivalen RW Oberhausen fand nach fast 25 Jahren wieder mal eine
Begegnung der beiden Nachbarn statt. Mit dem Ergebnis, dass die Zebras
erneut keinen Punkt ergattern konnten. Auch hier gab es eine Niederlage.
Der erste Punkt der Saison wurde schließlich gegen den Verein erzielt,
den der MSV-Trainer Frank erst letztes Jahr verlies. In einer sehr, sehr
schlechten Partie, gelang es dem MSV erneut nicht, einen Sieg
herauszuspielen. Die Fans machten ihren Unmut durch Hohn und Spottgesängen
Luft. Im darauffolgenden Spiel reisten die Zebras ins Aachener Tivoli.
Auch hier konnte nicht gewonnen werden. Unerwartungsgemäß ergatterten
die Zebras nach bereits 4 Spielen lediglich ein einziges Pünktchen in der
Liga 2. Damit sind alle Aufstiegsträumereien erst mal wieder aufs Eis
gelegt worden. Im Gegenteil, so wie es aussah, stand der MSV
bereits wieder auf einem Abstiegsplatz der 2. Bundesliga und ist der
Regionalliga näher als einem gesicherten Platz in der zweiten Bundesliga.
Was
unweigerlich kommen musste, kam dann auch recht zeitig. Nach einem
einzigen Sieg gegen den FC St.Pauli und darauffolgenden weiteren
Niederlagen in schwachen Spielen, konnte der MSV auf eine sehr
negative 2.Liga-Bilanz zurückblicken. Der erst kürzlich ins Boot
genommene sehr sympathische, aber leider glücklos agierende Trainer
Wolfgang Frank (s.
rechts) wurde vom
Cheftrainerposten befreit.
|

Wolfgang Frank |

Seppo Eichkorn

Detlef Pirsig |
Co-Trainer
Seppo Eichkorn (s.
links oben) übernahm erneut
das Ruder. Diesmal allerdings nicht als eine Interimslösung,
sondern als Cheftrainer.
Der MSV besinnt sich weiter auf seine Traditionen und stellt Seppo
Eichkorn das MSV-Urgestein Detlef Pirsig (s.
links unten)als sportlichen
Leiter zur Seite. Zudem kommt das Duisburger Urgestein Joachim Hopp
als Co-Trainer ins Team. In einem Interview mit RP-Online bringt
Detlef Pirsig (s. rechts unten) in gewohnter Manier
unmissverständlich zum Ausdruck: Der MSV sei doch sein Verein.
Er sei seit über 30 Jahren mit ihm verbunden. Das wäre doch so wie
in einer gut funktionierenden Ehe, das Band würde ewig halten. Zur
momentanen Situation meinte Detlef Pirsig: "Klarer Fall, dem
Team fehlt es an Spielerpersönlichkeiten, die sind nun mal das Salz
in der Suppe. Außerdem kann man nicht unbedingt davon sprechen,
dass totales Engagement sichtbar war. Das muss sich schleunigst
ändern."
Eine weise Voraussicht, wie sich bald herausstellen sollte. Denn mit
der Verpflichtung von Seppo zum Cheftrainer und Detlef Pirsig als
sportlicher Direktor, kam die Glücksfee und auch der Erfolg zu den
Zebras in beeindruckender Weise zurück. Der MSV blieb nach sage und
schreibe
12 Pflichtspielen noch ungeschlagen und legte damit eine
Erfolgsserie hin, die ihres Gleichen sucht. Die am Anfang der Saison
von vielen "belächelten" Duisburger haben es mal wieder
allen gezeigt. |
Weiterhin
verpflichten die Meidericher ein Ziehkind aus der eigenen Jugend und
Amateurbereich: Marius Ebbers, (s.
rechts) der
zwischenzeitlich bei der Wattenscheider SG Erfolge feierte indem er
bereits während der laufenden
Saison 14 Tore in 19 Spielen für die SG erzielt hat. Marius kommt
auch auf vielfachen Wunsch der Fans zu seinen Zebras zurück. Zu
seinem ersten Einsatz im Auswärtsspiel beim SSV Ulm gab Marius
seinen Einstand. Nach einer Ecke von Ilja Gruev verwandelte er per mächtigen
Kopfstoß zum 3:1-Endstand.
|

Marius
Ebbers |
 |
Im DFB-Pokal geben die
Zebras wieder richtig Gas. Nach dem FC Tenningen, und dem VFB Lübeck in
der ersten und zweiten Runde des DFB-Pokals wird im Achtelfinale der
Erstligist VFL Wolfsburg aus dem Rennen geschmissen. Gegner für das Viertelfinale
ist in einem Heimspiel an der Wedau, die Borussia aus
Mönchengladbach. Schiedsrichter
Helmut Krug aus Gelsenkirchen (s.
links im "freundlichen Miteinander" mit Toto Wohlert) pfeift die
Zebras ins Pokal-Aus. Ein nicht berechtigter Elfmeter (angeschossenes
Handspiel bei Kapitän Torsten Wohlert) lässt die Borussia ins Pokalhalbfinale ziehen.
Freunde hat sich Schiedsrichter Krug bisher in Duisburg jedenfalls
noch nicht schaffen können. Auch Alttrainer Friedhelm Funkel geriet
mit Krug schon des öfteren wegen diversen Fehlentscheidungen zu
Lasten des MSV aneinander.
|
|
|
| |